Ich bin auch ganz fleißig dabei die Landessprache „Teluru“ zu lernen.

In der zweiten Woche habe ich dann begonnen, einige Kinder in Englisch und Mathe zu unterrichten. Ist gar nicht so einfach, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht. Die Kinder und ich beweisen aber ganz viel Geduld und zwischen dem Unterrichten fallen den Kindern immer die witzigsten Dinge ein.

Was ich schon in der kurzen Zeit, die ich jetzt hier bin, gelernt habe, ist mit Armut umzugehen.
Aber was bedeutet eigentlich Armut? Diese Frage habe ich mir in den letzten Tagen sehr oft gestellt.

Das einzige, was die Kinder hier ihren materiellen Besitz nennen können, ist eine Kiste voller Habseligkeiten und die teilen sie sogar mit mir, denn jeden Tag werde ich von einigen Kindern reich beschenkt. Jedes der Kinder hat ein sehr großes Herz und ganz viel Lebensfreude.

Der Zeit fehlt es dem Kinderheim an Spendengeldern, deshalb bietet das Kinderheim nur zehn Kindern Obhut. Es wäre aber Platz für mindestens 100 Kinder. Rings um das Kinderheim herrscht ziemliche Armut und einige Familien haben kaum Geld und Essen.

Das Kinderheim bräuchte dringend Unterstützung! Die Eigentümer des Kinderheims und ich würden uns sehr über weitere Freiwillige freuen.

Um noch mehr Einblick in mein derzeitiges Leben in Indien im Kinderheim zu bekommen, folge mir in meinem Blog:


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