Erfahrungsberichte

Erlebnisse, die einen verändern

Jedes Projekt bringt unvergessliche Erfahrungen und Momente mit sich, aber auch so einige Herausforderungen. Letztendlich zählt nicht was überwiegt, sondern was du aus diesen Erfahrungen mitnehmen konntest. Was unsere Reisenden und Helfer erlebt haben, berichten sie euch hier. Also viel Spaß beim Lesen und vielleicht hast du bald selbst einen Erfahrungsbericht zu schreiben.


Testimonials:

Leonie Sterzel

…Insgesamt möchte ich sagen, dass ich die Zeit nicht missen möchte. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und habe so wichtige Erfahrungen gemacht, die auch für den weiteren Lebensweg echt wichtig sind…...

Klaus Kades

…Alles in allem habe ich in keiner Sekunde das Auslandsjahr bereut und den Erfahrungswert den man mit nimmt ist immens…

Katrin Franz

…unser Ansprechpartner hat sich immer sehr gut um uns gekümmert, sodass wir immer pünktlich unser Essen bekamen und kleine Reparaturen rund ums Haus schnell erledigt wurden. Wir hatten insgesamt ein sehr gelungenes und prägendes Jahr und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit allen Beteiligten.


Hier findet ihr die Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen:

Zur gezielten Berichtsuche steht euch unser Suchmodul (links bzw. unten) zur Verfügung!!!

 

Freiwilliger im Herzen der Dominikanischen Republik

(von Kevin, 10.09.2015)

Für vier Monate habe ich mein Leben in der Schweiz hinter mir gelassen und arbeitete als Freiwilliger in einem kulturellen Zentrum im Herzen der Dominikanischen Republik.

La Piedra ist ein kleines Dörfchen oberhalb von Boca Chiga mit knapp 5000 Einwohnern. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Viele kleine Einzelhändler, spielende Kinder auf der Straße und stets wird man mit einem Lächeln begrüßt. Auch wenn die Straßen nicht geteert sind, Hunde, Katzen und Hühner frei herum laufen und noch viele Häuser ohne Elektrizität sind, spüre ich doch wie hier die Lebensfreude deutlich größer ist als bei uns.

Als Assistent in einer Schule auf den Malediven

(von Jan, 25.08.2015)

17 Tage bin ich nun wieder zurück in Deutschland und versuche rückblickend die Erfahrungen zu bewerten, die ich während meines zweimonatigen Aufenthalts auf den Malediven gemacht habe. Nach einer Nacht im Flugzeug landete ich am frühen Sonntag in Malé, der Hauptstadt der Malediven. Zunächst fuhr ich zusammen mit einem Betreuer der Organisation mit dem Taxi in ein Hotel. Wir gingen Mittagessen und mir wurde erklärt, dass ich zunächst noch 2 Tage in der Hauptstadt verbringen würde, ehe ich weiter zu meiner Einsatzinsel fliegen würde. In den 2 Tagen wurde mir die Hauptstadt gezeigt, meist auf einem Roller als Fortbewegungsmittel. Deutsche Sicherheitsnormen, wie das Tragen eines Helms wurden hierbei selbstverständlich gründlich vernachlässigt, ich fragte aber auch nicht weiter nach und fühlte mich überraschend sicher in dem Verkehrschaos der am dichtesten besiedelten Hauptstadt der Welt. Straßenschilder, Ampeln oder Rechtsfahrgebot sind hierbei wohl nur als nett gemeinte Ratschläge zu verstehen und werden von sämtlichen Verkehrsteilnehmern gerne ignoriert. 

Unterrichten in einem Kinderdorf in Ghana

(von Grete, 23.08.2015)

Ich bin jetzt schon drei Wochen hier in Agona Swedru und habe bereits sehr viel erlebt. Die ersten Woche war zum Einleben gedacht und nach einem ausführlichen Einführungsprogramm am Sonntag nach meiner Ankunft, lief alles nach Plan. Meine erste Aufgabe war eine Umfrage in Dörfern der Umgebung zum Thema Bildung der Kinder dort. Ich war zusammen mit einem ghanaischen Mitarbeiter unterwegs, der für mich übersetzt und erklärt hat. Was wir herausgefunden haben ist, dass zwar viele Kinder in den Dörfern zur Schule gehen aber meist doch das nötige Geld für eine bessere Privatschule fehlt. Sowohl die Eltern als auch die Kinder haben große Träume für die Zukunft und wollen hart dafür arbeiten. Diese Umfrage war für mich der perfekte Start ins Projekt, weil ich mit gleich zu Anfang ein gutes Bild der Lage machen konnte. Den Rest der Woche haben wir auf einer Kakaofarm und in Oda (eine Stadt in der Nähe) verbracht. In Oda will die Organisation, für die ich hier unterwegs bin, Schulen finden, in denen zukünftig Freiwillige platziert werden können.

Good Morning Teacher - Englischlehrerassistent in Thailand

(von Antonie, 16.08.2015)

Mein Freiwilligendienst neigt sich nun langsam dem Ende zu und es erscheint absolut unwirklich,  jetzt einen „Abschlussbericht“ über die Erlebnisse der vergangenen Monate zu schreiben. Ich habe nicht nur ein Land und eine neue Kultur kennen- und lieben gelernt, sondern auch eine zweite Heimat gefunden. Von der ersten Sekunde an habe ich mich in Thailand wohl gefühlt. Wie könnte es auch anders sein in einem Land wo die Menschen so gastfreundlich, hilfsbereit und liebevoll sind? Fast überall trifft man auf ein Lächeln oder ein schüchternes Kichern mit einem leise gemurmelten „Falang Falang“ (Das thailändische und laotische Wort für Westler). Es wird sich stets bemüht zu helfen, ob Hilfe gebraucht wird oder nicht und wenn der Falang dann auch noch ein paar Worte Thai von sich gibt, stehen ihm alle Türen offen. Auch an meiner Schule wurde ich sehr herzlich empfangen und sofort in die große „Familie“ aufgenommen.

Meine Zeit in der Dominikanischen Republik 

(von Julia, 17.07.2015)

An meine Zeit in der Dominikanischen Republik denke ich mit meinem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Ich kam nur mit der Erwartung die spanische Sprache zu lernen und gehe nun zurück nach Deutschland, im Gepäck eine dominikanische, große, liebevolle Familie und viele wunderbare Erinnerungen an meine Zeit. Die Gemeinschaft La Piedra, nicht weit von der Hauptstadt Santo Domingo und dem Urlaubsort Boca Chica entfernt, spiegelt die arme Seite des karibischen Urlaubslandes wider. Weit abseits von geteerten Straßen und riesigen Supermärkten leben die Menschen immer noch in Wellblechhütten, teilweise ohne fließend Wasser - und Strom gibt es sowieso nur zweimal am Tag für wenige Stunden.

Englischlehrerassistent in Mae Sai

(von Konstantin, 16.07.2015)

Die Zeit hier in Mae Sai verging, nach den ersten Monaten der Eingewöhnung, irgendwie verdammt schnell. Seit den letzten paar Wochen halten sich die Gedanken an den doch sehr baldigen in meinem Kopf und von Tag zu Tag melden sie sich öfter. Was ich jetzt schon sagen kann, ist das dieses Jahr ein unfassbar Wunderschönes und Lehrreiches war, insbesondere die Arbeit an meiner Schule.

Das fängt bei den Lehrern an, die sich von Anfang an außergewöhnlich um mich gekümmert haben und mich zu einem festen Teil der Lehrerschaft gemacht und in der Schularbeit eingebunden haben. Über 16 Stunden Unterricht in der Woche, und das auch noch in zwölf unterschiedlichen Klassen (Grundschule, Klassenstufe 1 bis 6) habe ich am Anfang zwar geschluckt, bin aber im Nachhinein mehr als glücklich zu jedem Schüler meiner Schule unterrichtet zu haben.

Zehn Wochen in Phnom Penh

(von Lasse, 09.06.2015)

In meinen ersten Wochen täglich, später dann dreimal die Woche, bin ich von Phnom Penh rausgefahren zum eine Stunde entfernten Tonle Bati See. Dort habe ich mit einem anderen Freiwilligen die Kinder aus den umliegenden Dörfern in Englisch unterrichtet. Manche Kinder sind für die kurze Zeit ihres bisherigen Unterrichts schon sehr weit, alles in allem ist das Niveau aber (noch) auf die Grundlagen beschränkt. Die Kids sind total liebenswürdig, nur teilweise den Unterricht im Klassenverband noch nicht ganz gewohnt. Wir hatten viel Freiheit in unserem Unterrichtsaufbau. Das Lehrmaterial (aufeinander aufbauende Geschichten) haben wir gestellt bekommen, sodass das Unterrichten von Beginn an leicht fiel. Nachdem erst in Kleingruppen Englisch geübt wurde, hatten wir dann eine Stunde "Circle Time" mit allen Kindern, in der wir alles, was wir als sinnvoll erachteten, einbringen konnten.

Meine Zeit in Chiang Rai

(von Sandy-Julia, 01.06.2015)

Mein Einsatzort war im Norden Thailands - Chiang Rai. Unsere Unterkunft ist aber eher außerhalb der Stadt, in Maeyao/Bandoi. Ursprünglich hatte ich mich fürs Betreuen im Kinderheim beworben, leider habe ich gemerkt, dass die Kommunikation Deutschland - Thailand oft nicht reibungslos klappt. Ich wurde nämlich statt ins Kinderheim an eine Schule geschickt. Also war ich Montags - Freitags von 8:30Uhr bis ca 16Uhr an einer Schule und habe Englisch unterrichtet, wobei ich nur 10 Unterrichtsstunden à 60 Minuten pro Woche habe. Ich habe alle Klassen, also 1.-6. Klasse unterrichtet. Einige hatte ich mit der Zeit im Griff, da ich über die Zeit die Schüler besser kennenlernen konnte und auch die passenden Lernmethoden gefunden habe.

Meine Zeit im Kinderdorf / Kenia

(von Meike, 01.06.2015)

Zu allererst möchte ich anmerken, dass alles, was ich erlebt habe und von dem ich nun berichte, auf meiner subjektiven Wahrnehmung beruht. Es sind meine Empfindungen und Gedanken über das Erlebte. Eine andere Person, die mit anderen Erwartungen, Einstellungen und Zielen herkommt mag all die Eindrücke auf eine andere Weise wahrnehmen. Ich bin vor allem mit der Hoffnung gekommen eine neue Kultur kennenzulernen, Teil dieser zu sein und über den Tellerrand zu blicken. Im Voraus sei gesagt, dass diese Erwartungen vollkommen erfüllt wurden. Nun zu meiner Zeit in Nairobi. Der Monat ist so gut wie vorüber. Mir bleiben nur noch wenige Tage als Freiwillige, was mir unwirklich erscheint, weil die Zeit wie im Flug verging. Die ersten Tage habe ich über die neuen und ungewohnten Eindrücke sehr gestaunt. Das Klima, die Auto- und Busfahrten, mein neues Zuhause, die Sprache und die Menschen und vieles mehr war so spannend und neu.

Meine Familie in Nepal

(von Nils, 24.05.2015)

Nach einem langen Flug mit mehrstündiger Verspätung traf ich am Morgen des 19. April 2015 am Tribhuvan Airport in Kathmandu ein. Dort wartete schon meine Kontaktperson Bijaya Ghimire von der nepalischen Partnerorganisation auf mich. Die ersten zwei Tage in Nepal verbrachte ich in seinem Haus in Kathmandu. Neben seiner Ehefrau wohnen dort auch sein jüngerer Bruder und dessen Frau.

 Am nächsten Tag nahm mich Bijaya mit auf eine Sightseeingtour durch Kathmandu. Bijaya lieferte dabei interessante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Bauwerken. Am Morgen des nächsten Tages ging es dann auch schon Richtung Projekt. Dazu begleitete mich Bijaya zur Straße und sorgte dafür, dass ich auch im richtigen Bus lande.

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