Erfahrungsberichte

Erlebnisse, die einen verändern

Jedes Projekt bringt unvergessliche Erfahrungen und Momente mit sich, aber auch so einige Herausforderungen. Letztendlich zählt nicht was überwiegt, sondern was du aus diesen Erfahrungen mitnehmen konntest. Was unsere Reisenden und Helfer erlebt haben, berichten sie euch hier. Also viel Spaß beim Lesen und vielleicht hast du bald selbst einen Erfahrungsbericht zu schreiben.


Testimonials:

Leonie Sterzel

…Insgesamt möchte ich sagen, dass ich die Zeit nicht missen möchte. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und habe so wichtige Erfahrungen gemacht, die auch für den weiteren Lebensweg echt wichtig sind…...

Klaus Kades

…Alles in allem habe ich in keiner Sekunde das Auslandsjahr bereut und den Erfahrungswert den man mit nimmt ist immens…

Katrin Franz

…unser Ansprechpartner hat sich immer sehr gut um uns gekümmert, sodass wir immer pünktlich unser Essen bekamen und kleine Reparaturen rund ums Haus schnell erledigt wurden. Wir hatten insgesamt ein sehr gelungenes und prägendes Jahr und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit allen Beteiligten.


Hier findet ihr die Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen:

Zur gezielten Berichtsuche steht euch unser Suchmodul (links bzw. unten) zur Verfügung!!!

 

Mitarbeit in einem Community Center in den USA

(von Rebecca, 17.10.2015)

Vor etwas mehr als zwei Monaten habe ich meine Heimat verlassen und bin zusammen mit drei anderen Deutschen für das größte Abenteuer meines bisherigen Lebens in den Flieger Richtung Baltimore gestiegen. Nachdem wir alle Passkontrollen und sämtlich Border Protection Stände passiert hatten, wurden wir von unserer sehr aufgeregten Chefin abgeholt. Nach einem kurzen Gespräch ging es dann auch schon zum Auto und in Richtung unseres neuen Zuhauses. 

Freiwilligendienst in einem Kinderheim in Ghana

(von Milena, 10.10.2015)

6 Wochen – das sind 42 Tage, 1008 Stunden, 60.480 Minuten und 3.628.800 Sekunden. Und genau so lange bin ich jetzt schon hier in Ghana, dem Land. Was habe ich die letzten Wochen so erlebt? Was für Herausforderungen haben sich mir gestellt? Was sind allgemein meine Aufgaben als Freiwillige hier in dem Land, das früher Goldküste genannt wurde? Nun, darüber möchte ich jetzt ein bisschen berichten.

Zunächst einmal sind wir alle müde und abgekämpft am 13. August in Accra, der Landeshauptstadt Ghanas, angekommen und wurden gleich vom Leiter der ghanaischen Organisation, Williams, abgeholt. Kurz darauf machten wir unsere erste, richtig afrikanische Erfahrung – der Verkehr. Chaotisch, laut, dreckig, um nur ein paar passende Attribute zu nennen. Aber mir gefällt’s irgendwie.

Mein spannender Anfang als Grundschullehrerin in Kambodscha

(von Daniela, 08.10.2015)

Nun bin ich schon über 7 Wochen in meinem Projekt und versuche einen ersten Rückblick zu wagen und meine sowohl positiven, als auch negativen Erfahrungen und Erlebnisse Revue passieren zu lassen. Angefangen von meiner Ankunft am Flughafen in Phnom Penh, bis jetzt, hat sich viel verändert. Da ich an einem Freitagabend in Kambodscha gelandet bin, habe ich die ersten Tage in Phnom Penh verbracht und bin erst am Montag zu meiner Arbeitsstelle in Tonle Bati gefahren. Die Tage in Phnom Penh waren als Eingewöhnungsphase gedacht, jedoch war zu dieser Zeit kein anderer Freiwilliger und so musste ich die ersten Tage alleine verbringen. Dies viel mir sehr schwer, da mir die Kultur nicht vertraut war und ich mich nicht wirklich traute die Großstadt alleine zu erkunden. So war ich in den ersten Tagen in nicht ganz bester Stimmung und froh, am Montag endlich zu den anderen Freiwilligen zu kommen.

Meine ersten Monate als Lehrerassistentin in Peru

(von Theresa, 07.10.2015)

Zwei Monate bin ich schon nun hier in Peru, doch es fühlt sich so viel länger an. Hier erlebt man einfach jeden Tag so viel neues, auch wenn jetzt langsam schon der Alltag eingekehrt ist.

Wir wohnen hier in Piura bei Pocha, unserer 50 jährigen Gastmutter, ihren zwei Töchtern, dem Mann und den zwei kleinen Kindern von der einen Tochter und Pochas Enkelin. Dazu kommen dann Pochas andere zwei Kinder mit Familie noch jeden Tag vorbei, also ist hier immer viel los.

Sportlehrerin in Kambodscha

(von Fredericke, 05.10.2015)

Ich bin am 3. September in Phnom Penh, nach einem langen Flug, endlich angekommen und wurde direkt von 2 anderen deutschen Freiwilligen freundlich begrüßt und abgeholt. Wir sind dann für das Wochenende in das Guesthouse der Schulleiterin gezogen, damit ich mich erst mal vom Flug erholen konnte und mich ein bisschen an die Kultur gewöhnen konnte. 

Am Montag war mein erster Tag in der Schule. Die Schule ist eine Montessorischule. Es gibt ca. 50 Schüler und Schülerinnen, im Alter von 3 bis 15. Zurzeit ist Sommerschule und die Kinder sind in 3 Klassenstufen eingeteilt, abhängig von ihren Englischkenntnissen. Außerdem ist nur Mittagsunterricht. Morgens bereiten wir dann den Unterricht vor oder helfen ein bisschen beim aufbauen mit. 

Freiwilliger im Herzen der Dominikanischen Republik

(von Kevin, 10.09.2015)

Für vier Monate habe ich mein Leben in der Schweiz hinter mir gelassen und arbeitete als Freiwilliger in einem kulturellen Zentrum im Herzen der Dominikanischen Republik.

La Piedra ist ein kleines Dörfchen oberhalb von Boca Chiga mit knapp 5000 Einwohnern. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Viele kleine Einzelhändler, spielende Kinder auf der Straße und stets wird man mit einem Lächeln begrüßt. Auch wenn die Straßen nicht geteert sind, Hunde, Katzen und Hühner frei herum laufen und noch viele Häuser ohne Elektrizität sind, spüre ich doch wie hier die Lebensfreude deutlich größer ist als bei uns.

Als Assistent in einer Schule auf den Malediven

(von Jan, 25.08.2015)

17 Tage bin ich nun wieder zurück in Deutschland und versuche rückblickend die Erfahrungen zu bewerten, die ich während meines zweimonatigen Aufenthalts auf den Malediven gemacht habe. Nach einer Nacht im Flugzeug landete ich am frühen Sonntag in Malé, der Hauptstadt der Malediven. Zunächst fuhr ich zusammen mit einem Betreuer der Organisation mit dem Taxi in ein Hotel. Wir gingen Mittagessen und mir wurde erklärt, dass ich zunächst noch 2 Tage in der Hauptstadt verbringen würde, ehe ich weiter zu meiner Einsatzinsel fliegen würde. In den 2 Tagen wurde mir die Hauptstadt gezeigt, meist auf einem Roller als Fortbewegungsmittel. Deutsche Sicherheitsnormen, wie das Tragen eines Helms wurden hierbei selbstverständlich gründlich vernachlässigt, ich fragte aber auch nicht weiter nach und fühlte mich überraschend sicher in dem Verkehrschaos der am dichtesten besiedelten Hauptstadt der Welt. Straßenschilder, Ampeln oder Rechtsfahrgebot sind hierbei wohl nur als nett gemeinte Ratschläge zu verstehen und werden von sämtlichen Verkehrsteilnehmern gerne ignoriert. 

Unterrichten in einem Kinderdorf in Ghana

(von Grete, 23.08.2015)

Ich bin jetzt schon drei Wochen hier in Agona Swedru und habe bereits sehr viel erlebt. Die ersten Woche war zum Einleben gedacht und nach einem ausführlichen Einführungsprogramm am Sonntag nach meiner Ankunft, lief alles nach Plan. Meine erste Aufgabe war eine Umfrage in Dörfern der Umgebung zum Thema Bildung der Kinder dort. Ich war zusammen mit einem ghanaischen Mitarbeiter unterwegs, der für mich übersetzt und erklärt hat. Was wir herausgefunden haben ist, dass zwar viele Kinder in den Dörfern zur Schule gehen aber meist doch das nötige Geld für eine bessere Privatschule fehlt. Sowohl die Eltern als auch die Kinder haben große Träume für die Zukunft und wollen hart dafür arbeiten. Diese Umfrage war für mich der perfekte Start ins Projekt, weil ich mit gleich zu Anfang ein gutes Bild der Lage machen konnte. Den Rest der Woche haben wir auf einer Kakaofarm und in Oda (eine Stadt in der Nähe) verbracht. In Oda will die Organisation, für die ich hier unterwegs bin, Schulen finden, in denen zukünftig Freiwillige platziert werden können.

Good Morning Teacher - Englischlehrerassistent in Thailand

(von Antonie, 16.08.2015)

Mein Freiwilligendienst neigt sich nun langsam dem Ende zu und es erscheint absolut unwirklich,  jetzt einen „Abschlussbericht“ über die Erlebnisse der vergangenen Monate zu schreiben. Ich habe nicht nur ein Land und eine neue Kultur kennen- und lieben gelernt, sondern auch eine zweite Heimat gefunden. Von der ersten Sekunde an habe ich mich in Thailand wohl gefühlt. Wie könnte es auch anders sein in einem Land wo die Menschen so gastfreundlich, hilfsbereit und liebevoll sind? Fast überall trifft man auf ein Lächeln oder ein schüchternes Kichern mit einem leise gemurmelten „Falang Falang“ (Das thailändische und laotische Wort für Westler). Es wird sich stets bemüht zu helfen, ob Hilfe gebraucht wird oder nicht und wenn der Falang dann auch noch ein paar Worte Thai von sich gibt, stehen ihm alle Türen offen. Auch an meiner Schule wurde ich sehr herzlich empfangen und sofort in die große „Familie“ aufgenommen.

Meine Zeit in der Dominikanischen Republik 

(von Julia, 17.07.2015)

An meine Zeit in der Dominikanischen Republik denke ich mit meinem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Ich kam nur mit der Erwartung die spanische Sprache zu lernen und gehe nun zurück nach Deutschland, im Gepäck eine dominikanische, große, liebevolle Familie und viele wunderbare Erinnerungen an meine Zeit. Die Gemeinschaft La Piedra, nicht weit von der Hauptstadt Santo Domingo und dem Urlaubsort Boca Chica entfernt, spiegelt die arme Seite des karibischen Urlaubslandes wider. Weit abseits von geteerten Straßen und riesigen Supermärkten leben die Menschen immer noch in Wellblechhütten, teilweise ohne fließend Wasser - und Strom gibt es sowieso nur zweimal am Tag für wenige Stunden.

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