Kinderbetreuung und unterrichten in Ghana

(ein Bericht aus Accra)

Nach meinem Studium, war ich daran interessiert, raus aus dem Klassenzimmer zu kommen und zu erleben, was das Leben in einem "Entwicklungsland" wirklich war. Die Freiwilligenarbeit war ein fantastischer Weg, um dies zu erreichen. Meine Organisation brachte mich in die fantastische Rolle in einem örtlichen Waisenhaus zu arbeiten und zu unterrichten und zu Hause mit einer wunderbaren ghanaischen Familie zu wohnen. Meine zwei Monate in Ghana waren wirklich erstaunlich, gaben mir einen Geschmack des ghanaischen Lebens und Erfahrungen, Erinnerungen und Freunde, die ich nie wieder vergessen werde.

 Meine Freiwilligenarbeit im Waisenhaus bestand darin, die Kinder kennen zu lernen, zu  Spielen und Musik mit ihnen zu machen, in der Waisenhaus-Schule zu unterrichten und  Zeit mit anderen Lehrern zu verbringen. Es war ein wirklich tolles Erlebnis mit den Kindern Zeit zu verbringen und jeden individuell kennen zu lernen. Ich lernte so viel von dem Weg, wie das Waisenhaus betrieben wird und  eine neue Heimat für gefährdete Kinder, die sonst in einer sehr schlechten Situation sein würden, gibt. Die Kinder waren alle so glücklich dort zu sein und ich fühlte mich von Anfang an sehr willkommen. Ich war auch in der Lage einen regelmäßigen Kontakt mit dem Waisenhaus-Direktor zu halten, um zusammen ein Spenden-Programm zu etablieren.


Das Leben mit einer großen ghanaischen Familie war eine fantastische Art und Weise den Alltag in Ghana zu erleben. Meine Gastgeberin, 'Grandma', begrüßte mich in ihrem Haus und sah nach mir, als ob ich ihre eigene Tochter wäre. Jede Nacht saß ich draußen mit der Familie, während sie die Mahlzeiten zubereitete und mit den jüngeren Kindern in der Anlage spielte. Ich war sogar in der Lage, eine ghanaische Hochzeit in meiner ersten Woche zu erleben! In der Familie gab es im Hinterzimmer auch einen kleinen „Kindergarten“, wo ich all die Kinder kennen lernte. Jeden Tag wenn ich nach Hause kam, haben sie nach mir gerufen, damit ich ihnen eine Geschichte vorlese. Ich fühle mich außerordentlich glücklich in der Lage gewesen zu sein, in einem so wunderbaren Ort zu leben und willkommen worden zu sein.

Während meines Aufenthaltes traf ich Freiwillige aus der ganzen Welt und machte einige Freunde fürs Leben. Gemeinsam konnten wir außerhalb von Ghana reisen. Am Wochenende besuchten wir die Cape Coast, „Aburi Botanical Gardens“ (ein Affen- Heiligtum, wo wir den Affen Bananen fütterten), einem traditionellen Weberdorf und die schönen „Wli“ Wasserfälle. Während meines Aufenthaltes habe ich die Ghanaer super freundlich und zuvorkommend erlebt, immer daran interessiert zu hören, wo ich herkomme und was ich dort machte.

Freiwilligenarbeit in Ghana war eine tolle Erfahrung für mich. Ich kam in Ghana an und kannte absolut niemanden. Jemanden zu haben, der eine sehr einladende Unterkunft und ein wunderbares Waisenhaus für mich arrangierte, war absolut fantastisch. Die Organisation gab mir auch eine Einführung in die ghanaische Kultur und zeigte mir genau, wie ich durch Accra reisen kann sowie weitere Tipps über das Leben in Ghana. Während meines Aufenthaltes stellten die Mitarbeiter sicher, dass es mir immer gut ging und brachten mich zum Arzt, wenn ich krank wurde. Ich empfehle definitiv Freiwilligenarbeit in Ghana, insbesondere, wenn du vorher noch nie in Afrika gewesen bist. Es ist ein ziemlich verrückter Ort, voller Leben und Aufregung. Es kann als Besucher aber manchmal auch ein wenig überwältigend sein…

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