Erfahrungsberichte

Erlebnisse, die einen verändern

Jedes Projekt bringt unvergessliche Erfahrungen und Momente mit sich, aber auch so einige Herausforderungen. Letztendlich zählt nicht was überwiegt, sondern was du aus diesen Erfahrungen mitnehmen konntest. Was unsere Reisenden und Helfer erlebt haben, berichten sie euch hier. Also viel Spaß beim Lesen und vielleicht hast du bald selbst einen Erfahrungsbericht zu schreiben.


Testimonials:

Leonie Sterzel

…Insgesamt möchte ich sagen, dass ich die Zeit nicht missen möchte. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und habe so wichtige Erfahrungen gemacht, die auch für den weiteren Lebensweg echt wichtig sind…...

Klaus Kades

…Alles in allem habe ich in keiner Sekunde das Auslandsjahr bereut und den Erfahrungswert den man mit nimmt ist immens…

Katrin Franz

…unser Ansprechpartner hat sich immer sehr gut um uns gekümmert, sodass wir immer pünktlich unser Essen bekamen und kleine Reparaturen rund ums Haus schnell erledigt wurden. Wir hatten insgesamt ein sehr gelungenes und prägendes Jahr und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit allen Beteiligten.


Hier findet ihr die Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen:

Zur gezielten Berichtsuche steht euch unser Suchmodul (links bzw. unten) zur Verfügung!!!

 

Englisch unterrichten in Thailand

(Bericht von Christian / 24.03.2014)

Nun ist es ja schon Halbzeit. Viel hat sich getan und vieles ist gleichgeblieben. Es wurde viel gearbeitet und es wurde viel gereist.

Das WG-Klima ist seit Beginn und entgegen meiner Erwartung einfach Spitze. Auf dem Vorbereitungsseminar wurden wir auf Streitereien vorbereitet, abgesehen von etwas ungespühltem Geschirr (ich gelobe Besserung) gab es aber keine. Viele leute haben mittlerweile einen geregelten Alltag, sei es die Thai-Lesson, Muay Thai (kickboxen thai style) oder andere Aktivitäten außerhalb der WG.

Nach den ersten großen Ferien, ging es gewohnt in der Schule weiter. Für mich heißt das um ca 7:30 aufstehen, duschen, frühstücken und dann um 8:30 in der Schule pünktlich zum Morgenapell ankommen.

Unterrichten in einer Grundschule in Nord-Thailand

(Ein Bericht von Philomena / 24.03.2014)

Es ist Halbzeit und damit ist auch der Alltag eingekehrt. Viele Dinge, die zu Beginn neu waren, sind nun Gewohnheit, vieles was man bei anderen komisch empfand, haben wir uns selbst angewöhnt.  Nach wenigen Monaten Thailand muss ich wirklich sagen, dass ich mich pudelwohl fühle und ein etwas anderes aber zweites Zuhause hier gefunden habe. Die Rückkehr nach Chiang Rai, nach Urlauben oder Wochenendausflügen, ist jedes Mal aufs Neue eine Freude. Das Unterrichten macht weiterhin viel Spaß und die Kinder wachsen mir von Tag zu Tag mehr ans Herz. Der Gedanke daran, sich von ihnen wieder verabschieden zu müssen, fällt mir sehr schwer und macht mich jetzt schon traurig. 

Unterrichten auf den Philippinen

(Ein Bericht von Marie / 17.03.2014)

Philippinen-Marie,,Enriching minds –transforming lives“, unter diesem Motto steht das Molding Future Innovators (kurz: MFI) Farm Business Institute in Jala Jala, in dem ich einen Monat lang als Freiwillige arbeitete. MFI Foundation Inc. ermöglicht Schülern, die aus finanziell-schwachen und teilweise auch aus Problemfamilien stammen, eine duale Ausbildung im Bereich Agripreneurship und Farm Business Management – sozusagen die beste Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft.

Unterrichten in Togo

(Ein Erfahrungsbericht von Justin / 19.03.2014)

Ich bin nun wieder in Deutschland, lasse die Eindrücke Revue passieren und versuche mal einiges davon aufzuschreiben:

Zunächst vielleicht noch ein paar Infos zu meinem Projekt. Ich war in Togo, Westafrika, in einer (für die Verhältnisse) größeren Stadt stationiert und habe an zwei Schulen unterrichtet. Das ganze habe ich direkt nach dem Abi gemacht, für sechs Monate einfach mal ganz wo anders hin. Und ganz wo anders war es dann auch, zumal ich mich bewusst für ein Entwicklungsland entschieden habe, da ich nicht einfach nur weg sondern mal an das untere Ende der Leiter wollte. Für mich war es dann noch wichtig, dass ich dort nicht einfach nur »Urlaub« mache, sodass ich ein Freiwilligenamt übernommen habe.

Meine ersten drei Wochen im Kinderzentrum in Kenia

(von Annika Derrer, 19.05.2014)

Die erste Woche meines Einsatzes war eine offizielle Ferienwoche in Kenia, weshalb auch mein Einsatzort geschlossen hatte. Das Kinderzentrum, eine Schule für Kinder aus einem der größten Slums in Nairobi, Kibera, öffnete erst am Dienstag, eine Woche nach meiner Ankunft. Das bedeutete für mich, erst einmal die Umgebung und Menschen kennen lernen.Für mich persönlich war das sehr gut, da ich auch wirklich diese Woche dafür benötigte.

Diese Umgebung, das Haus und auch die Menschen sind nicht mit Deutschland zu vergleichen. Man muss sich schon erst einmal daran gewöhnen so zu leben. Keine normale Toilette, keine Waschmaschine, keine Spülmaschine, keinen Herd, kein Kühlschrank, kein Bad, das ist schon eine Umstellung. Aber die Menschen sind hier wirklich sehr, sehr lieb und nehmen jeden herzlich auf, ganz anders als die Deutschen. Ein Freund meines Gastvaters unternahm jeden Tag etwas anderes mit mir, sodass ich in der einen Woche schon viel von Nairobi kennen gelernt habe. Auch habe ich eine afrikanische Hochzeit, sowie einen afrikanischen Geburtstag mitfeiern dürfen, was natürlich sehr spannend war.

Sechs Monate Freiwilligendienst in Thailand

(von Antoine, 31.01.2014)

Vor ungefähr 6 Monaten lag meine Reise nach Chiang Mai, Thailand vor mir wie ein großer Berg, den ich überwinden musste. Natürlich war die Vorfreude groß- endlich, nach 13 Jahren Schule etwas ganz neues Erleben und frei sein von all den Verpflichtungen von zu Hause. Sorgen hatte ich jedoch auch: vor Schwierigkeiten mit dem Essen (da ich Vegetarier bin), den Straßenhunden, und ob ich meinen Flug, den ich alleine antreten musste, meistern würde.
Doch schon innerhalb der ersten paar Tage in Thailand lösten sich die Sorgen in Luft auf: der Flug und das Umsteigen waren problemlos verlaufen, die Hunde in unserer Straße waren harmlos und in der Schule, in der ich als Englischlehrerassistentin arbeiten sollte, hatten sie Verständnis für meine vegetarische Ernährung. Auch in der WG kamen wir auf Anhieb als Gruppe gut zurecht, was sich im Laufe der Zeit auch nicht ändern sollte.

Mein Freiwilligeneinsatz in einem Bergdorf in Peru

(Bericht von Tina / 10.01.2014)

Vier Monate habe ich im Rahmen eines Frewilligendienstes in einem kleinen Dorf im Norden Perus gearbeitet. Meine Aufgaben waren hauptsächlich Englischunterricht an Fünft- und Sechsklässler zu erteilen und nachmittags bei einer Kinderbetreuung mitzuhelfen. Darüber hinaus lernte ich mehrere kleine Projekte innerhalb des Dorfes kennen und die dort lebenden Menschen inklusive ihrer ganz eigenen Art zu leben natürlich auch. Dies war für mich die wahrscheinlich prägendste Erfahrung in dieser gesamten, sehr lehrreichen Zeit. Ich hatte zuvor noch nie hautnah diese sehr viel einfacheren Lebensbedingungen erlebt und es brachte mich nicht selten zum Nachdenken. Ich wurde mit Situationen konfrontiert, die mir in Deutschland noch nicht begegnet sind.

Über meine Erlebnisse im kulturellen Zentrum in Santo Domingo

(ein Bericht von Kim-Marie)

‚No Entiendo‘, diese Wörter waren wohl die ersten und am häufigsten gebrauchten Wörter während meines Aufenthaltes in der Dominikanischen Republik. Denn das Projekt in dem ich für zwei Monate gearbeitet habe, liegt in einer kleinen Gemeinde außerhalb der Hauptstadt Santo Domingo weit ab von betonierten Straßen und Supermärkten, wo man mit der englischen Sprache leider nicht allzu viel erreichen kann. Doch die Verständigungsprobleme erwiesen sich zum Glück als nicht so dramatisch, wie anfangs geglaubt, da ich mich durch die unglaubliche Gastfreundlichkeit der Menschen in dem Dorf sofort willkommen fühlte und so auch schnell meine Hemmungen ablegte mal etwas vollkommen Falsches auf Spanisch zu sagen und auch keine Probleme damit hatte mich manchmal nur durch Gesten zu verständigen.

Mein Einsatz als Englischlehrerin und Kinderbetreuerin in Peru

(Bericht von Tina)

Seit sieben Wochen bin ich nun in Peru, genauer in Piura, einer Stadt im Norden des Landes, und damit ist bereits fast die Hälfte meines Freiwilligendienstes vorbei, wie schnell die Zeit vergeht.

Meine Aufgabe hier vor Ort ist hauptsächlich Grundschüler in Englisch zu unterrichten und nachmittags eine Kinderbetreuung anzubieten, in der wir mit den Kindern lesen, spielen und basteln. Jeden Morgen nehme ich zusammen mit dem anderen Freiwilligen einen Kombi und mache mich auf den Weg in das Dorf, in dem das Projekt tätig ist. Altos de los Mores ist ungefähr 30 Minuten südlich von Piura gelegen und hat zwischen 1500 und 1800 Einwohner, die in sehr einfachen Verhältnissen leben.

Auch hier gibt es unterschiedliche Häuser, manche haben teilweise oder vollständig Steinwände, andere Wände aus Stroh und Lehm. Das Dach ist aus Wellblech und der Boden oft nur Erde. Gekocht wird auf offener Flamme, in letzter Zeit wurden kleine Gasherde immer beliebter, wobei hier das Gas bezahlt werden muss, was bei Holz nicht der Fall ist.

Mein Einsatz in Togo

(Erfahrungsbericht von Justin / Kpalimé, Togo)

Im Landeanflug auf Lomé haben wir noch etwas Licht und man kann einen kleinen Eindruck von der Landschaft gewinnen, auch wenn man diesen dann nur schwer verarbeiten kann. Es ist erst mal einfach anders (man erkennt die Lehmstraßen und die kleinen Dörfer), aber dann ebenso beeindruckend. Ich merke zum ersten mal, dass ich doch ganz wo anders ist. Genau das ist es, wofür ich mich entschieden habe, ein halbes Jahr Freiwilligendienst in Kpalimé, Togo. Dort werde ich mich in Schulen als Lehrer versuchen, kurz nach dem Abitur könnte das noch klappen.

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