Erfahrungsberichte

Erlebnisse, die einen verändern

Jedes Projekt bringt unvergessliche Erfahrungen und Momente mit sich, aber auch so einige Herausforderungen. Letztendlich zählt nicht was überwiegt, sondern was du aus diesen Erfahrungen mitnehmen konntest. Was unsere Reisenden und Helfer erlebt haben, berichten sie euch hier. Also viel Spaß beim Lesen und vielleicht hast du bald selbst einen Erfahrungsbericht zu schreiben.


Testimonials:

Leonie Sterzel

…Insgesamt möchte ich sagen, dass ich die Zeit nicht missen möchte. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und habe so wichtige Erfahrungen gemacht, die auch für den weiteren Lebensweg echt wichtig sind…...

Klaus Kades

…Alles in allem habe ich in keiner Sekunde das Auslandsjahr bereut und den Erfahrungswert den man mit nimmt ist immens…

Katrin Franz

…unser Ansprechpartner hat sich immer sehr gut um uns gekümmert, sodass wir immer pünktlich unser Essen bekamen und kleine Reparaturen rund ums Haus schnell erledigt wurden. Wir hatten insgesamt ein sehr gelungenes und prägendes Jahr und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit allen Beteiligten.


Hier findet ihr die Erfahrungsberichte unserer Freiwilligen:

Zur gezielten Berichtsuche steht euch unser Suchmodul (links bzw. unten) zur Verfügung!!!

 

Unterrichten in Togo

(Ein Erfahrungsbericht von Justin / 19.03.2014)

Ich bin nun wieder in Deutschland, lasse die Eindrücke Revue passieren und versuche mal einiges davon aufzuschreiben:

Zunächst vielleicht noch ein paar Infos zu meinem Projekt. Ich war in Togo, Westafrika, in einer (für die Verhältnisse) größeren Stadt stationiert und habe an zwei Schulen unterrichtet. Das ganze habe ich direkt nach dem Abi gemacht, für sechs Monate einfach mal ganz wo anders hin. Und ganz wo anders war es dann auch, zumal ich mich bewusst für ein Entwicklungsland entschieden habe, da ich nicht einfach nur weg sondern mal an das untere Ende der Leiter wollte. Für mich war es dann noch wichtig, dass ich dort nicht einfach nur »Urlaub« mache, sodass ich ein Freiwilligenamt übernommen habe.

Meine ersten drei Wochen im Kinderzentrum in Kenia

(von Annika Derrer, 19.05.2014)

Die erste Woche meines Einsatzes war eine offizielle Ferienwoche in Kenia, weshalb auch mein Einsatzort geschlossen hatte. Das Kinderzentrum, eine Schule für Kinder aus einem der größten Slums in Nairobi, Kibera, öffnete erst am Dienstag, eine Woche nach meiner Ankunft. Das bedeutete für mich, erst einmal die Umgebung und Menschen kennen lernen.Für mich persönlich war das sehr gut, da ich auch wirklich diese Woche dafür benötigte.

Diese Umgebung, das Haus und auch die Menschen sind nicht mit Deutschland zu vergleichen. Man muss sich schon erst einmal daran gewöhnen so zu leben. Keine normale Toilette, keine Waschmaschine, keine Spülmaschine, keinen Herd, kein Kühlschrank, kein Bad, das ist schon eine Umstellung. Aber die Menschen sind hier wirklich sehr, sehr lieb und nehmen jeden herzlich auf, ganz anders als die Deutschen. Ein Freund meines Gastvaters unternahm jeden Tag etwas anderes mit mir, sodass ich in der einen Woche schon viel von Nairobi kennen gelernt habe. Auch habe ich eine afrikanische Hochzeit, sowie einen afrikanischen Geburtstag mitfeiern dürfen, was natürlich sehr spannend war.

Sechs Monate Freiwilligendienst in Thailand

(von Antoine, 31.01.2014)

Vor ungefähr 6 Monaten lag meine Reise nach Chiang Mai, Thailand vor mir wie ein großer Berg, den ich überwinden musste. Natürlich war die Vorfreude groß- endlich, nach 13 Jahren Schule etwas ganz neues Erleben und frei sein von all den Verpflichtungen von zu Hause. Sorgen hatte ich jedoch auch: vor Schwierigkeiten mit dem Essen (da ich Vegetarier bin), den Straßenhunden, und ob ich meinen Flug, den ich alleine antreten musste, meistern würde.
Doch schon innerhalb der ersten paar Tage in Thailand lösten sich die Sorgen in Luft auf: der Flug und das Umsteigen waren problemlos verlaufen, die Hunde in unserer Straße waren harmlos und in der Schule, in der ich als Englischlehrerassistentin arbeiten sollte, hatten sie Verständnis für meine vegetarische Ernährung. Auch in der WG kamen wir auf Anhieb als Gruppe gut zurecht, was sich im Laufe der Zeit auch nicht ändern sollte.

Mein Freiwilligeneinsatz in einem Bergdorf in Peru

(Bericht von Tina / 10.01.2014)

Vier Monate habe ich im Rahmen eines Frewilligendienstes in einem kleinen Dorf im Norden Perus gearbeitet. Meine Aufgaben waren hauptsächlich Englischunterricht an Fünft- und Sechsklässler zu erteilen und nachmittags bei einer Kinderbetreuung mitzuhelfen. Darüber hinaus lernte ich mehrere kleine Projekte innerhalb des Dorfes kennen und die dort lebenden Menschen inklusive ihrer ganz eigenen Art zu leben natürlich auch. Dies war für mich die wahrscheinlich prägendste Erfahrung in dieser gesamten, sehr lehrreichen Zeit. Ich hatte zuvor noch nie hautnah diese sehr viel einfacheren Lebensbedingungen erlebt und es brachte mich nicht selten zum Nachdenken. Ich wurde mit Situationen konfrontiert, die mir in Deutschland noch nicht begegnet sind.

Über meine Erlebnisse im kulturellen Zentrum in Santo Domingo

(ein Bericht von Kim-Marie)

‚No Entiendo‘, diese Wörter waren wohl die ersten und am häufigsten gebrauchten Wörter während meines Aufenthaltes in der Dominikanischen Republik. Denn das Projekt in dem ich für zwei Monate gearbeitet habe, liegt in einer kleinen Gemeinde außerhalb der Hauptstadt Santo Domingo weit ab von betonierten Straßen und Supermärkten, wo man mit der englischen Sprache leider nicht allzu viel erreichen kann. Doch die Verständigungsprobleme erwiesen sich zum Glück als nicht so dramatisch, wie anfangs geglaubt, da ich mich durch die unglaubliche Gastfreundlichkeit der Menschen in dem Dorf sofort willkommen fühlte und so auch schnell meine Hemmungen ablegte mal etwas vollkommen Falsches auf Spanisch zu sagen und auch keine Probleme damit hatte mich manchmal nur durch Gesten zu verständigen.

Mein Einsatz als Englischlehrerin und Kinderbetreuerin in Peru

(Bericht von Tina)

Seit sieben Wochen bin ich nun in Peru, genauer in Piura, einer Stadt im Norden des Landes, und damit ist bereits fast die Hälfte meines Freiwilligendienstes vorbei, wie schnell die Zeit vergeht.

Meine Aufgabe hier vor Ort ist hauptsächlich Grundschüler in Englisch zu unterrichten und nachmittags eine Kinderbetreuung anzubieten, in der wir mit den Kindern lesen, spielen und basteln. Jeden Morgen nehme ich zusammen mit dem anderen Freiwilligen einen Kombi und mache mich auf den Weg in das Dorf, in dem das Projekt tätig ist. Altos de los Mores ist ungefähr 30 Minuten südlich von Piura gelegen und hat zwischen 1500 und 1800 Einwohner, die in sehr einfachen Verhältnissen leben.

Auch hier gibt es unterschiedliche Häuser, manche haben teilweise oder vollständig Steinwände, andere Wände aus Stroh und Lehm. Das Dach ist aus Wellblech und der Boden oft nur Erde. Gekocht wird auf offener Flamme, in letzter Zeit wurden kleine Gasherde immer beliebter, wobei hier das Gas bezahlt werden muss, was bei Holz nicht der Fall ist.

Mein Einsatz in Togo

(Erfahrungsbericht von Justin / Kpalimé, Togo)

Im Landeanflug auf Lomé haben wir noch etwas Licht und man kann einen kleinen Eindruck von der Landschaft gewinnen, auch wenn man diesen dann nur schwer verarbeiten kann. Es ist erst mal einfach anders (man erkennt die Lehmstraßen und die kleinen Dörfer), aber dann ebenso beeindruckend. Ich merke zum ersten mal, dass ich doch ganz wo anders ist. Genau das ist es, wofür ich mich entschieden habe, ein halbes Jahr Freiwilligendienst in Kpalimé, Togo. Dort werde ich mich in Schulen als Lehrer versuchen, kurz nach dem Abitur könnte das noch klappen.

Meine Zeit als Schwimmlehrerin in Ghana

(ein Bericht von Anne-Sophie)

Nachdem ich eine endlich einem gute Organisation fand, die mir eine Volunteer-Stelle in Ghana als Schwimmlehrerin vermittelt hatte, konnte es mit den Vorbereitungen losgehen. Ich brauchte ein Visum, musste mich impfen lassen, den Flug buchen und natürlich meinen Koffer packen. Das Visum braucht schon einige Wochen wenn man nicht gerade die Expressgebühr zahlen möchte, deshalb ist es zu raten, selbst für ein Expressvisum, gleich nach Berlin zu fahren und dort die Application Form mit allen Dokumenten abzugeben und diese dann auch wieder persönlich abzuholen.

Kinderbetreuung und unterrichten in Ghana

(ein Bericht aus Accra)

Nach meinem Studium, war ich daran interessiert, raus aus dem Klassenzimmer zu kommen und zu erleben, was das Leben in einem "Entwicklungsland" wirklich war. Die Freiwilligenarbeit war ein fantastischer Weg, um dies zu erreichen. Meine Organisation brachte mich in die fantastische Rolle in einem örtlichen Waisenhaus zu arbeiten und zu unterrichten und zu Hause mit einer wunderbaren ghanaischen Familie zu wohnen. Meine zwei Monate in Ghana waren wirklich erstaunlich, gaben mir einen Geschmack des ghanaischen Lebens und Erfahrungen, Erinnerungen und Freunde, die ich nie wieder vergessen werde.

"Karibu!"

(Claudia berichtet über ihre ersten Tage in einem Kinderheim in Kenia)

Mein erstes Wort in Swahili, was ich lernte und nichts weniger bedeutet als "Willkommen!"
Am 9. August 2013 empfing mich meine Gastfamilie am Kenyatta National Airport in Nairobi, Kenia.

Was für eine Aufregung! Nur 2 Tage früher brannte es doch hier. Glücklicherweise, hatte alles geklappt und meine Gasteltern sackten mich ein und zeigten mir die Country-Side of Kenya. Freies, zum Teil unbenutztes, zum Teil landwirtschaftlich genutztes Land, hier und da eine freilaufende Kuherde - T.I.A. (This is Africa) ! Wir fuhren nur ca 20-30min, schon waren wir in meinem neuen Zuhause angekommen.

Ein wunderschönes großes Haus, überraschend modern, mit über 200 Hühnern im Hinterhof sowie 3 Ziegen. Zu meiner Familie zählen noch 2 Gastbrüder (28 und 26), meine Gastschwester (24) und ein Neffe (24). Regelmäßig sehe ich jedoch nur den Neffen sowie die Gastschwester, da die Brüder beide bei der Armee arbeiten und nur selten (ca. aller 3 Monate) nach Hause kommen.

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