Vorbereitungsseminar 2013 in Bittelbrunn

(Bericht über Vorbereitungsseminar)

„Schloss“Bittelbrunn? – Wo soll das denn bitte sein??? Wahrscheinlich fragten sich die meisten der 42 Freiwilligen für das FSJ in Thailand, wo sie denn wohl gelandet seien, als das Navi sie durch sämtliche Wälder in ein 320-Einwohner-Kaff schickte. Doch da hatten sie noch lange nicht ahnen können, was man in der Gruppe für tolle Sachen erleben kann; und das ohne Anbindung zur Außenwelt.

Schon nach kurzer Zeit schlossen wir enge Freundschaften, was auch wirklich kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass wir alle das gleiche Ziel vor Augen haben: Englisch unterrichten im wunderschönen Thailand! Alleine schon die Tatsache, dass wir uns alle für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden haben, zeigt, dass wir an einem Strang ziehen sollten, und wir tun es! So ist unsereTeilnehmerzahl im Vergleich zu den vorigen Jahren stark gewachsen, aber immer noch nicht zu groß! Jeder kennt jeden und es ist das Leben einer gut funktionierenden Großfamilie, das wir hier im beschaulichen Bittelbrunn führen.

 

Morgens wurden wir fast pünktlich von einem unserer Geschwister liebevoll mit der roten Tröte geweckt. Das Frühstück war dann bereits von der täglich wechselnden Frühstückscrew aufgetischt. Nachdem wir uns für den Tag gestärkt hatten, versammelten wir uns im Meditationsraum, um dem Klang der Thai-Sprache zu folgen. Trotz der sehr geduldigen Stimme auf der anderen Seite der Leitung blieben fast allen die tiefgründigen Geheimnisse der thailändischen Sprache verwehrt.

Ohne unsere 3 Väter Hannes, Simon und Claudius und unserer Mutter Katja, die ihren kostbaren Urlaub dafür opferten, damit wir hier eine wunderbare Zeit verbringen konnten, wäre das alles nicht möglich gewesen. Durch zahlreiche gemeinschaftsfördernde Spiele, wie das Siedler-Spiel, das Derdianen-Spiel, das Floßbauen am Bodensee und die GPS-Schnitzeljagd, haben sie uns noch näher zusammen gebracht und uns gezeigt, dass Zusammenhalt in Thailand das A&O ist. Beim Siedler-Spiel mussten wir als 10er-Gruppen zahlreiche Aufgaben bewältigen, wobei wir gelernt haben, dass die Gruppe nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied und dass es keinen Sinn macht, einzelnen Personen die Schuld für ein Ereignis zu geben. Das Derdianen-Spiel hat uns den Umgang mit anderen Kulturen und untereinander verdeutlicht. Unseren Eltern haben wir auch mal ein paar Stunden Ruhe gegönnt, als wir in bratender Hitze durch die engen Gässchen Engens stiefelten. Die Grillorgie am Abend hatten wir uns jedenfalls richtig verdient. Schließlich bekamen wir auch noch Besuch von unsren bereits ausgezogenen Geschwistern Jessie und Stephen, die uns auch noch wertvolle Tipps für den bevorstehenden Auszug (-flug)  gaben.

Alles in allem hatten wir hier sehr, sehr viel Spaß, wurden exzellent auf das Thailand-Abenteuer vorbereitet (sowohl kulturell, mental, als auch durch die vielen Mücken) und freuen uns nun auf die krönende Abschlussfete im hauseigenen Partykeller, für die wir unser gesamtes Restbudget auf den Kopf gehauen haben.

 

 

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